Body IQ 2016

Details Workshops  Freitag 14. Oktober

I_You_It_We in Sound & Impulse

Using a continuum movement container, we will explore how movement impulses and sound resonance have the capacity to create and dissolve experiences of / and transitions between: I, YOU, IT and WE. How do we discern our individuality ('I') within a moving collective? How does a collective affect the strengthening, transcending or dissolving of ""I"". How stable are ""I"" ""You! ""It"" and ""We"" in the first or last place?

Friday

11:00 - 12:30

Kai Ehrhardt

Kai Ehrhardt is a breath therapist based on Prof. Ilse Middendorf's work, a Continuum teacher, holds the German Heilpraktiker license for psychotherapy and co-founded the Somatic Academy of Berlin. He created "Authentic Eros - Explorations for Men" and curates the festivals “STRETCH” and “BODY IQ”. He believes that the conscious body and an expanded understanding of Eros constitute crucial elements in our evolution toward an integral way of life. Kai teaches since 2002 across Europe and in the US.

Meeting

Wenn wir die zentrale, dynamische Verbindung zwischen unserem Kopf, Hals und Rücken ruhiger und freier werden lassen, können wir uns allmählich  von unseren Gewohnheiten des Verkürzens und Fixierens lösen - auf körperlicher und auf geistiger Ebene. Wir können uns für uns selbst und für andere öffnen, während wir unsere Aufmerksamkeit von dieser zentralen Koordination in allen Richtungen weiten. Dies geschehen lassend, anstatt es zu machen, tauchen wir mit der Alexandertechnik ein in einen Prozess der Begegnung im Augenblick, der uns die Erfahrung von individueller und gemeinsamer Leichtigkeit ermöglichen kann.

Freitag

11:00 - 12:30

Elisabeth Molle

Tänzerin, Tanzpädagogin, Frankreich und New York, Alexandertechnik ausbildung in 1983 (ACAT, NYC). Seitdem wohnt sie in Berlin wo sie die erste Alexandertechnik Lehrerin war. Unterricht in eigenen Praxis und an AT Ausbildungsschulen. Ihr Hauptfokus ist die Untersuchung und die Integration des AT Prinzipien in der Bewegung und in der Improvisation. Sie hat diese Arbeit über 3 Dekaden entwickelt, für freie Theater- und Tanzgruppen, an Tanzschulen, an der UdK (Musical-Show) und z.Z. am HZT Berlin.  

Das Herz

Die größte Pumpe im Körper, die nie aufhört zu schlagen, bis wir sterben. Für viele von uns, Sitz der persönlichen emotionalen Geschichten oder wo sie hingehören. Visualisierung, Somatisierung, Berührung und Bewegungsexplorationen erlauben uns eine somatische Erfahrung unseres Herzens.

Freitag

11:00 - 12:30

Heike Kuhlmann

Heike Kuhlmann Tänzerin, Tanzpädagogin, Choreographin, Somatic Movement Educator and Therapist (registered SME and SMT), (DIPL IBMT). Sie unterrichtet in Berlin und international vor allem  Contact Improvisation/ Tanz/Bewegung mit einem somatischen Schwerpunkt, sowie Authentic Movement als Einzel- und Gruppenangebot. Sie ist Teil des Global Water Dances Berlin Kollektives.

Irritation & Vergnügen

Empfinden ist immer multisensorisch. Indem wir unsere Aufmerksamkeit lenken, können wir uns auf bestimmte Sinne fokussieren, was eventuell unsere gewohnten Empfindungsweisen verändert. Lauschend auf unsere Bewegung, den Boden, den Raum, die Architektur und auf andere stimmen wir uns ein auf unser Gehör und unseren Bewegungssinn. Während sich Zustände ändern, können wir bemerken, wann wir irritiert sind und wann wir Vergnügen empfinden. Wir spielen mit der Variabilität unserer Toleranz für das Unbekannte. 

Freitag

13:00 - 14:30

Katja Münker

Tänzerin/Choreografin/Feldenkrais-Practitioner/Bergwanderführerin
Ausgebildet als Physiotherapeutin, Studium und Praxis in Zeitgenössischem Tanz, (Kontakt-) Improvisation und Instant Composition. Langjährige Erfahrung in diversen somatischen Praktiken und Ausbildung in Feldenkrais-Methode. Künstlerische Projekte und Forschung  mit dem Schwerpunkt  der Vernetzung von choreografischen und somatischen Praktiken sowie zum Thema Gehen. Regelmäßige Unterrichtstätigkeit, Konferenzbeiträge und Publikationen. Kollaborationen u.a. mit AREAL_artistic research lab Berlin und kuratierendes Team-Mitglied der Somatischen Akademie Berlin.

Somatic Yoga

Wir verbinden die traditionellen Gestaltungen und Formen des Yoga - asanas - in eine gleichmässig fliessende Abfolge - flows . Ein kontinuierlicher Wandel des Werdens und Vergehens. Dann verlangsamen wir mehr, figurieren und entfalten geschmeidig den Weg ins asana hinein und hinaus und tauchen ein - in und mit der Gestalt - in die bewegte Tiefe des Leibes, der diese Gestalt einst pulsierend hervorgebracht hat.

Freitag

13:00 - 14:30

Marion Evers

Marion Evers, M.A. Theater-, Sprach- und Politikwissenschaften, Regie, Yogalehrerin und Moderatorin des BDY/EYU, Triyoga Lehrerin. Sie ist Gründerin der Somatischen Akademie Berlin und des Zentrums für Yoga und Stimme. Ihr Hauptinteresse gilt dem Feld der somatischen Praktiken sowie Leib & Stimme in den Schnittstellen von Kunst, Heilkunst und Wissenschaft.

Kollektiver Körper

In der Praxis der Authentischen Bewegung finden wir den Begriff des kollektiven Körpers. Wie können wir entdecken, was wir gerade bewegen möchten und uns gleichzeitig dieses kollektiven Körpers gewahr sein? In dieser Klasse lade ich Dich zu einer Reise ein, Dich so zu bewegen, was Dich gerade bewegt. Als Zeug_innen werden wir unsere Aufmerksamkeit auf das sich bewegende Kollektiv legen. Was will es uns erzählen?

Freitag

16:00 - 17:30

Heike Kuhlmann

Tänzerin, Tanzpädagogin, Choreographin, Somatic Movement Educator and Therapist (registered SME and SMT), (DIPL IBMT). Sie unterrichtet in Berlin und international vor allem  Contact Improvisation/ Tanz/Bewegung mit einem somatischen Schwerpunkt, sowie Authentic Movement als Einzel- und Gruppenangebot. Sie ist Teil des Global Water Dances Berlin Kollektives.

Sensation to Memory

From body sensation into movement inspired by memory. A journey from movement guided by body based imagery into searching for the gesture and dance of the memory within. Turning our attention to sensation and movement, we are led into a space where new uncensored movement is discovered full of information and revelations. With this inner context we will dance our way between the collective memory and the individual one.

Sunday

11:00 - 12:30

Batyah Schachter

Batyah Schachter - Dancer/choreographer. Graduated the SNDO, Amsterdam (1989). Collaborated with Musicians and dancers in improvisation performances and created solo work. Performed in Israel, Europe and the USA. Faculty member of the Jerusalem Academy of Music and Dance. An authorized Continuum Movement Teacher. A doctorate student at The Hebrew University, researching movement representations in the Ancient Near East. Her papers on the subject have been published in Europe and Israel.

Dynamic Expansion

Dynamic Expansion ist eine somatische Tanz- und Bewegungspraxis, die dem Erkunden des physischen Phänomens des craniosacralen Systems folgt. Mittels angeleiteter Techniken und Improvisationen werden Erkundungen vorgestellt, welche die Fähigkeiten der Sinne erweitern und somit die craniosacral-rhythmischen  Impulse beim Praktizierenden und bei anderen verstärken. Durch die Verstärkung dieser Bewegung werden das Bewusstsein und Zustände von Präsenz erhöht. Fähigkeit zur Empathie im sensorischen Bereich werden verfeinert und es entsteht Raum, der ein tiefes Gefühl der Verbundenheit eröffnet.

Freitag

16:00 - 17:30

Shannon Cooney

Shannon Cooney ist kanadische Choreografin, Tänzerin, Tanzpädagogin, Mentorin und Craniosacral-Praktikerin. Sie erhielt ihren BFA Honours für Tanz 1992. Neben ihrem Engagement als Tänzerin für Dancemakers in Toronto (1994-2006) hat sie mit zahlreichen Choreografen gearbeitet, eigene Arbeiten kreiert und international gespielt. Ihre Einführung in die Craniosacral-Praktiken erhielt sie 1995 durch Robert Harris (Direktor des Toronto Cranial-Therapiezentrums). Sie schloss die Uplegder Stufe I 1996 und die Ausbildungsstufen I und II des Harris' Ausbildungssystems privat Praktizierender 1999 ab. 

 

Somatic Synchrony

Zusammen Tanzen ist vielleicht so alt wie die menschliche Geschichte. Zum selben Rhythmus miteinander bewegen, sich im Raum und physisch zueinander ausrichten stimuliert das Zusammenspiel zwischen motorischen und sensorischen Wahrnehmungssystemen, lässt die Grenzen zwischen dem Selbst mit den Anderen verschwimmen und erhöht das Kooperationsgefühl. In diesem Workshop werden wir mit Axis Syllabus die Eigenschaften des synchronen Tanzens gepaart mit Autonomie durch Selbstbeobachtung und Respekt der individuellen anatomischen Vorgänge und körpereigenen Rhythmen erforschen.

Freitag

18:00 - 19:30

Kira Kirsch

Kira Maria Kirsch ist Bewegungskünstlerin, Pädagogin und Forscherin, in Berlin geboren, in Wien aufgewachsen und nach sieben Jahren in San Francisco und mehreren nomadischen Jahren, lebt sie mit ihrer kleinen Familie jetzt wieder in Berlin in den Lake Studios. Sie involviert sich stark in der Erschaffung von Räumen und Möglichkeiten für Menschen, deren Geist-Körper-Bewegung-Kontinuum in Gemeinschaft zu erfahren und zu erweitern. Seit über einem Jahrzehnt leistet sie Pionierarbeit, unterrichtet und forscht kontinuierlich aus Sicht von Axis Syllabus (AS), ist Co-Organisatorin des Nomadic College bei Earthdance, leitet Lehrer_innen-Fortbildungen und gründete eine Plattform fuer AS in der Bay Area, Kalifornien. Seit 2014 kuratiert und initiiert sie ein jährliches Festival in Berlin das “Sensing In festival”.

gemeinschaften

Was passiert, wenn ich die Modelle aus dem Studium der Biologie, Kursen von BMC und der langjährigen Praxis von Contact und Improvisation, mit dem Wissen aus kollektiven Lebensformen zusammen bringe und daraus „Spiele“ oder Scores für Bewegung entwickle? 

Kommunikation zwischen Zellen, Diffusion, Osmose, elektrisch initiierte Aktionen, Rhizome, Schwärme, Plena. Unwillkürliche Reaktion, Willentliche Reaktion, die Rolle des Feinstofflichen als Spielsteine. Ob das zu neuen Erkenntnissen führen wird, ist offen – sicher ist, dass es ein sensueller, nervöser, entspannter gemeinsamer Bewegungsraum sein wird.

Freitag

18:00 - 19:30

Andrea Keiz

Nach Abschluss ihres Studiums der Biologie in Göttingen, absolvierte Andrea Keiz eine Ausbildung zur Lehrerin für Tanzimprovisation. Über diese bekam sie Zugang zu Contact Improvisation, zeitgenössischen Tanztechniken und Körperarbeit. Nach einigen Jahren der Arbeit im Bereich des Tanzes, Tanzimprovisation und der Performance im nationalen und internationalen Kontext, begann sie ihre Arbeit mit Video in Verbindung mit Bewegung.

Collective Safety

Wie entwickeln wir das Grundgefühl von Sicherheit? Wie können wir die Sicherheit finden, die es uns ermöglicht, in Kontakt mit der Umwelt zu treten, zu interagieren und uns zu entfalten? In Bewegung und mit Berührung, erforschen wir Selbstregulierung mit Hilfe der Atmung, der Stimme und des (Zu)hörens. Wie kann uns das dabei unterstützen, Beziehungen einzugehen und sie aufrecht zu erhalten? Und wie kann dies einfließen in gesellschaftliche Kollektive und bei der Entwicklung einer lebenswerten Gesellschaft?

Freitag

18:00 - 19:30

Odile Seitz

Odile Seitz ist Practitioner für Body-Mind-Centering®, Cranio-sacral Therapeutin, Tanzpädagogin, Tänzerin und Choreographin. Zusammen mit Ulrike Dillo ist sie Mitgründerin der Fortbildungsreihe "Rendezvous mit BMC" in der fabrik Potsdam. Ihre intensiven Forschungen im Bereich somatischer Methoden betreibt sie 'feldübergreifend', d.h. sowohl künstlerisch als auch therapeutisch. Darüber hinaus gilt ihr experimentelles Interesse auch der Prävention und Leistungssteigerung durch Faszientraining. Sie unterrichtet/e an Hochschulen, Tanzhäusern (Potsdam), bei Kongressen und Festivals.

Performance

Die tiefgreifende, intuitive künstlerische Auseinandersetzung, die hier ganz offensichtlich besteht, sorgt für besonders fein abgestimmte Bezüge innerhalb des Quartetts. Diese Qualität ist bezeichnend für Grapeshade und durchzieht deren im gegenwärtigen Moment entstehenden Kompositionen mit einer großen gegenseitigen Offenheit und Aufmerksamkeit. Die Durchlässigkeit für den einzelnen Augenblick und das in der Entwicklung begriffene Gesamtereignis gewährleistet eine bemerkenswerte Klarheit – selbst in dynamischen und turbulenten Passagen.

Freitag

20:30

Grapeshade 54

Seit mittlerweile sechs Jahren agiert das Kollektiv Grapeshade an der Schnittstelle zwischen Klang und Bewegung. Biliana Voutchkova (Geige) und Klaus Janek (Bass) vereint ein starkes Interesse an Bewegung und Tanz; beide sind seit Jahren intensiv in diesem Bereich aktiv. Lisanne Goodhue und Ingo Reulecke (Tanz), die weiteren Mitglieder des Kollektivs, sind ihrerseits ausgemachte Audiophile.

Performance II

Auf der Suche nach dem Kollektiv
Möglicherweise ein Solo _ Sicherlich eine Improvisation

Freitag

20:30

Susanne Martin

Susanne Martin (PhD) performt, erforscht und unterrichtet zeitgenössischen Tanz. Sie arbeitet international, kreiert Stücke als Solistin und kollaborativ. In Ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit Improvisation als choreographische Praxis, Narrationen des Alter(n)s, Contact Improvisation und Practice as Research / künstlerische Forschung. Anfang 2017 erscheint ihr Buch „Dancing Age(ing)“, indem sie das Potenzial improvisationsbasierten Tanzes untersucht, kritisch in unsere Alter(n)skultur zu intervenieren.

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Details Workshops   Samstag 15. Oktober

Imagination

Ein wichtiger Inhalt von Minako’s Werk ist dabei die Arbeit mit Imagination. Wenn wir die immer fortlaufenden Imaginationen unseres Geistes annehmen, nähren sie unseren Tanz. Sie werden dem Körper zu ungeahnten Bewegungen verhelfen und überraschende Impulse geben.

Samstag

11:00 - 12:30

Minako Seki

Tänzerin, Choreografin und Lehrerin, Gründerin der Minako Seki Company. Die in Japan geborene Minako Seki wohnt und arbeitet seit 1986 in Berlin. Ihre einzigartige Kompositionsmethode und kreativen Zugang wurden weltweit anerkannt durch Einladungen in wichtigen Festivals, wie zum Beispiel das Grec Festival und Temporada Alta in Spanien oder das Fi Butoh Festival in Chile. Ihre Methode unterrichtete sie in zahlreichen Workshops und Meisterklassen weltweit, wie in der Tanz Fabrik in Berlin oder der Dimitri Schule in der Schweiz.

Zwischenleiblichkeit & Kollektivität

Wie entsteht und wie erfahren wir ‚Kollektivität‘ in und durch Bewegung? Wie entsteht ein emphatischer Bezug auf einander und eine Vertrautheit mit einander? Wie bildet sich mittels zwischenleiblicher Kommunikation und Resonanz ein ‚Wir‘? Im Wechsel von Bewegung und Reflexion wollen wir Formen der Kollektivitätsbildung erforschen: Zwischen Homogenisierung durch gleichgerichtete Dynamik mit einem vorgegebenen Ziel und fester Gruppenidentität und Prozessen eines komplexen und situativen Dialoggeschehens, in dem ein ‚Wir‘ ohne Gleichschaltung entstehen kann.

Samstag

11:00 - 12:30

Undine Eberlein

Undine Eberlein, Studium an der FU Berlin und Promotion in Philosophie über „Einzigartigkeit. Das romantische Individualitätskonzept der Moderne“ (Campus 2000); Wissenschaftliche Mitarbeiterin der FU Berlin und Universität Magdeburg sowie Dozentin der Erwachsenenbildung; daneben Ausbildung zur Kursleiterin in Autogenem Training, Tai Chi und Qi Gong sowie somatische Forschung; derzeit Lehrtätigkeit an der ASH Berlin, Forschung im Bereich Leibphänomenologie und Herausgabe eines Sammelbandes „Zwischenleiblichkeit und bewegtes Verstehen - Intercorporeity, Movement and Tacit Knowledge“. 

Open Presence: Authentic Movement

Authentic Movement lädt uns ein, dem Erleben im Moment Raum zu geben und mit geschlossenen Augen in Bewegung zu kommen.Der achtsame und behutsame Rahmen dieser Praxis unterstützt uns darin, den Ausdruck des Körpers geschehen zu lassen und diese Erfahrung wertfrei und offen zu erkunden. Das zutiefst menschliche Bedürfnis, gesehen zu werden, kann sich in verantwortungsvoller und wohlwollender Atmosphäre entfalten.

Samstag

11:00 - 12:30

Christine Mauch

Christine Mauch erkundet als Tänzerin und Shiatsu-Praktikerin verschiedene Methoden und Aspekte von Tanz, Bewegung, Wahrnehmung und Körperarbeit. Authentic Movement war Teil ihrer Ausbildung in BMC bei Linda Hartley; neben langjähriger Praxis in unterschiedlichen Konstellationen absolvierte sie 2014 die Jahresausbildung „Authentic Movement“ bei Mandoline Whittlesey.

Somatic Synchrony

Zusammen Tanzen ist vielleicht so alt wie die menschliche Geschichte. Zum selben Rhythmus miteinander bewegen, sich im Raum und physisch zueinander ausrichten stimuliert das Zusammenspiel zwischen motorischen und sensorischen Wahrnehmungssystemen, lässt die Grenzen zwischen dem Selbst mit den Anderen verschwimmen und erhöht das Kooperationsgefühl. In diesem Workshop werden wir mit Axis Syllabus die Eigenschaften des synchronen Tanzens gepaart mit Autonomie durch Selbstbeobachtung und Respekt der individuellen anatomischen Vorgänge und körpereigenen Rhythmen erforschen.

Samstag

13:00 - 14:30

Kira Kirsch

Kira Maria Kirsch ist Bewegungskünstlerin, Pädagogin und Forscherin, in Berlin geboren, in Wien aufgewachsen und nach sieben Jahren in San Francisco und mehreren nomadischen Jahren, lebt sie mit ihrer kleinen Familie jetzt wieder in Berlin in den Lake Studios. Sie involviert sich stark in der Erschaffung von Räumen und Möglichkeiten für Menschen, deren Geist-Körper-Bewegung-Kontinuum in Gemeinschaft zu erfahren und zu erweitern. Seit über einem Jahrzehnt leistet sie Pionierarbeit, unterrichtet und forscht kontinuierlich aus Sicht von Axis Syllabus (AS), ist Co-Organisatorin des Nomadic College bei Earthdance, leitet Lehrer_innen-Fortbildungen und gründete eine Plattform fuer AS in der Bay Area, Kalifornien. Seit 2014 kuratiert und initiiert sie ein jährliches Festival in Berlin das “Sensing In festival”.

The Right to Embody

Jeder Mensch hat das Recht, seinem Körper so innezuwohnen, wie er das möchte. Mit Bewegung als seiner grundlegenden Sprache gibt uns der Körper die Möglichkeit, im Tanz alle Lebensaspekte zu verbinden und zum Ausdruck zu bringen. Amber Gray wird die Teilnehmenden durch Bewegung, Tanz und rhythmische Übungen führen, die Erdung, Gewahrsam, innere Verbindung und Mitgefühl fördern – zugunsten persönlicher Veränderung, sozialem Wandel und vielleicht sogar der Evolution als solcher.

Samstag

13:00 - 14:30

Amber Gray

Seit 2006 ist Amber autorisierte Lehrerin für Continuum Movement; sie unterrichtet in Santa Fe und Australien und gilt als Pionierin im Bereich Bewegungstherapien und Trauma. 2010 erhielt sie den ADTA Outstanding Achievement Award für ihre therapeutische Arbeit mit Überlebenden von Vertreibung, Gewalt, Krieg, Folter und Naturkatastrophen. Darüber hinaus ist sie anerkannte Psychotherapeutin, Körperarbeits-Praktikerin, Craniosacral-Therapeutin und setzt sich mit großem Engagement für humanitäre Belange ein.

Amber blickt auf eine nahezu dreißigjährige Erfahrung als Praktizierende und Lehrende verschiedener Methoden zur Förderung des Wohlbefindens zurück; ihr Unterricht verbindet diesen vielfältigen somatischen Hintergrund mit langjährigen Studien bei Heilkundigen in Haiti, Lappland und Australien, einem offenen Herzen und einem neugierigen Geist. 

gemeinschaften

Was passiert, wenn ich die Modelle aus dem Studium der Biologie, Kursen von BMC und der langjährigen Praxis von Contact und Improvisation, mit dem Wissen aus kollektiven Lebensformen zusammen bringe und daraus „Spiele“ oder Scores für Bewegung entwickle? 

Kommunikation zwischen Zellen, Diffusion, Osmose, elektrisch initiierte Aktionen, Rhizome, Schwärme, Plena. Unwillkürliche Reaktion, Willentliche Reaktion, die Rolle des Feinstofflichen als Spielsteine. Ob das zu neuen Erkenntnissen führen wird, ist offen – sicher ist, dass es ein sensueller, nervöser, entspannter gemeinsamer Bewegungsraum sein wird.

Samstag

13:00 - 14:30

Andrea Keiz

Nach Abschluss ihres Studiums der Biologie in Göttingen, absolvierte Andrea Keiz eine Ausbildung zur Lehrerin für Tanzimprovisation. Über diese bekam sie Zugang zu Contact Improvisation, zeitgenössischen Tanztechniken und Körperarbeit. Nach einigen Jahren der Arbeit im Bereich des Tanzes, Tanzimprovisation und der Performance im nationalen und internationalen Kontext, begann sie ihre Arbeit mit Video in Verbindung mit Bewegung.

Wide Open Dancing

In dieser Klasse werden wir eine somatische Tanz-Praxis erkunden, welche sich Feldenkrais'  Ethik einer "funktionellen Einheit zwischen Körper, Geist und Umwelt" (2005) annähert. Feldenkrais’ Öko-Position - "kein Geist ohne die Umwelt" (2002) – Umwelt verstanden als ungewisser und sozialer Prozess, wird zum Ausgangspunkt  für kreatives Forschen und bewegten Austausch . Wir werden mit kontemplativen ‘Bewussheit durch Bewegung’- Übungen und Berührungsaustausch  arbeiten, und Zeit für Diskussion und Feedback lassen.

Samstag

16:00 - 17:30

Thomas Kampe

Thomas Kampe (PhD) arbeit seit  über als 30 Jahren international als Künstler und Pädagoge. Er ist Senior Lecturer für Bewegung für Schauspieler an der Bath Spa University. Thomas hat 13 Jahre lang mit der Holocaust-Überlebenden und Ausdruckstanz-Choreographin Hilde Holger(1905-2001) in London gearbeitet. Seine akademisch-praktische Forschung untersucht emanzipatorische Dimensionen somatischer Praktiken.   Neuere Veröffentlichungen sind ‘The Art of Making Choices: The Feldenkrais Method as a Soma-Critique’ (Triarchy 2015) und ‘Eros and Inquiry – The Feldenkrais Method as a Complex Resource’ (Taylor & Francis 2015).

Lauschen. Verbinden. Weben. Stimme

In dieser Session lade ich die TeilnehmerInnen ein, sich über körperliches Gewahrsein mit dem inneren wie äusseren Horchen, dem Lauschen zu verbinden und darüber mit der eigenen Stimme und den anderen Stimmen im Raum in Kontakt zu gehen. Nach dem Eintauchen in die eigene Wahrnehmung folgen wir einem offenen Prozess des Verwebens der Stimmen im Raum.

Samstag

16:00 - 17:30

Walli Höfinger

Walli Höfinger ist eine österreichische Performancekünstlerin, Stimmperformerin und Roy Hart Stimmlehrerin und lebt und arbeitet in Berlin. Sie arbeitet sowohl solistisch als auch in verschiedenen Formationen mit Künstlerinnen anderer Sparten in interdisziplinären Performanceprojekten zusammen. Sie studierte ursprünglich "Neue Künstlerische Medien" mit Schwerpunkt Performance bei Ulrike Rosenbach, parallel folgte der Quereinstieg in den zeitgenössischen Tanz. Seit 1996 entwickelt sie eigene Performances mit Bewegung/Luftakrobatik, Videoinstallationen, Komposition und Stimme. Sie unterrichtet regelmäßig Stimmworkshops in Deutschland und anderen europäischen Ländern, gibt Stimmcoaching für Projekte sowie Einzelunterricht in Berlin. Seit 2009 ist sie zertifizierte Roy Hart Stimmlehrerin am Roy Hart Center (Malérargues, Frankreich).

Circling - Körperbeziehungen

In "Circling - Körperbeziehungen" werden wir erforschen was es für dich heisst, fühlend im Körper präsent zu bleiben im Kontakt mit anderen, und andere an deiner direkten Erfahrung im Moment teilhaben zu lassen. Circling ist eine tiefe Praxis, die die Fähigkeit übt, in einem entspannten  Bewusstsein von sich Selbst, dem Gegenüber und dem Leben um uns herum zu ruhen. Was ist die unmittelbare Erfahrung von Lebendigkeit in und um uns, jetzt? Wie kann ich andere daran teilhaben lassen was in mir passiert? Ein spielerischer Prozess, sich aufs Unbekannte einzulassen. Mit alltagstauglichen Praxen, um deine Beziehungen zu deinen Liebsten zu vertiefen. 

Samstag

16:00 - 17:30

Romeck van Zeyl

Romeck van Zeyl, körperorientierter Psychotherapeut, Leadership Coach und Seminarleite - Ich erforsche seit vielen Jahren, durch Theater, Tanz, Meditation und Körperarbeit, was es bedeuten kann, ganz als atmender, fühlender Körper präsent und verankert zu sein und gleichzeitig ganz "verfügbar" für In-Beziehung-Sein. Es ist einer meinen grössten Freuden in meiner Arbeit, einen Raum zu eröffnen wo andere das für sich erforschen können und den Kontakt mit sich selbst und anderen vertiefen können. 

Gruppendynamik des Begehrens

Obwohl es viele Vorurteile, Unsicherheiten und Fantasien zu Intimität zwischen mehr als zwei Menschen gibt, behauptet auch ein kultureller Mythos, daß dieser Zustand nur zwischen zwei Menschen alleine existieren kann.

Diese Klasse erforscht die Dynamik kollektiven Begehrens, und behandelt dabei Bewusstsein, Akzeptanz, und Artikulation persönlicher Grenzen, die Beziehung des einzelnen Menschen zur Gruppe, und die Idee von Freude als ein Weg zur Verkörperung.

Samstag

18:00 - 19:30

David Bloom

David Bloom ist Choreograph, Tänzer, Lehrer, Filmemacher, Bodyworker, Pianist, Vater, und Teesammler, geboren in einer New Yorker Familie in Heidelberg.  Tanzausbildung hauptsächlich an der HfMDK Frankfurt, Abschluss im Studiengang M.A. Choreographie am HZT Berlin, konzentriert sich aktuell hauptsächlich auf seine eigene Arbeit.  DanceWEB-Stipendiat 2012, kehrte 2015 und 2016 als Dozent zum ImPulsTanz-Festival in Wien zurück.

The Future of Somatic Movement Education & Therapy

Join 'The International Somatic Movement Education and Therapy Association / ISMETA' and your colleagues for this Roundtable Conversation and imagine the future of our emerging profession. This interactive conversation will focus on the topics most relevant to the community gathered. Together we will identify challenges and envision solutions that will support us individually and collectively.

Samstag

18:00 - 19:30

Moderation by Martha Eddy

Martha Eddy, CMA, RSMT, EdD has been involved in 40 years of exploration, teaching and integration of Body-Mind Centering, Bates Method of Vision Improvement, Laban/Bartenieff studies - culminating in her own Dynamic Embodiment Somatic Movement Therapy Training. Former President of the International Somatic Movement Education and Therapy Association (ISMETA), Dr. Eddy is a sought-after author, lecturer and performer. She developed Eyes Open Minds in NYC’s public school system where she is also known for her work in violence prevention and peace education.

Gehen

Spätestens seit den 1960ern beschäftigen sich Choreographen mit dem Gehen. Zugleich ist es eine grundlegende Körpertechnik, die auch wissenschaftlich oft in den Fokus rückt. Somatisch gesehen ist Gehen eine Praxis, die Körper und Geist wie auch Menschen zusammen bringen kann.
In einer Art ambulatorischen Workshopvortrages wird Martin Nachbar über diese Themen und über The Walk sprechen. Während die Zuhörer eingeladen sind, mitzugehen, ergeben sich während des Vortrags genauso auch Gelegenheiten des Verweilens, Zuhörens und Zuschauens.

Samstag

18:00 -19:30

Martin Nachbar

Martin Nachbar ist Performer und Choreograph. Er arbeitet seit mehr als zehn Jahren an den Schnittstellen zwischen Kunst und Forschen. Dabei geht es ihm nie um eine endgültige Definition künstlerischer Forschung, sondern um ein produktives Zusammenspiel und Befragen eigener und fremder Praxen in Beziehung zu unterschiedlichen Produktionszusammenhängen und Publika. The Walk entstand 2012. Martin tourt mit seinen Stücken und mit seinen unterschiedlichen Unterrichtsformaten international. Derzeit schreibt er an einer Dissertation über das Gehen.

Podiumsdiskussion

Somatics between Individuality and Collectivity 

Amber Gray, David Bloom, Martha Eddy, Martin Nachbar und Undine Eberlein diskutieren, welchen Beitrag somatische Methoden leisten, wenn es darum geht, unseren Wunsch nach individueller Wahlfreiheit in Einklang mit kollektiver Entwicklung zu bringen?

Samstag

20:30

Moderation: Jochen Roller

Jochen Roller arbeitet als Choreograf, Dozent und Kurator. In seinen Stücken, Workshops und Programmreihen befasst er sich mit interkuturellen, sozialen und politischen Themen, die durch Tanz in Bewegung gebracht werden. Bewegung ist in seinen Arbeiten das Kommunikationsmedium von intelligenten Körpern, die auf empathische und intellektuelle Weise in einen konfrontativen Dialog treten. Choreografie wird hierbei sowohl als ästhetischer wie auch gesellschaftlicher Gestaltungsprozess verstanden. 

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Details Workshops   Sonntag 16. Oktober

The Right to Embody

Jeder Mensch hat das Recht, seinem Körper so innezuwohnen, wie er das möchte. Mit Bewegung als seiner grundlegenden Sprache gibt uns der Körper die Möglichkeit, im Tanz alle Lebensaspekte zu verbinden und zum Ausdruck zu bringen. Amber Gray wird die Teilnehmenden durch Bewegung, Tanz und rhythmische Übungen führen, die Erdung, Gewahrsam, innere Verbindung und Mitgefühl fördern – zugunsten persönlicher Veränderung, sozialem Wandel und vielleicht sogar der Evolution als solcher.

Sonntag

11:00 -12:30

Amber Gray

Seit 2006 ist Amber autorisierte Lehrerin für Continuum Movement; sie unterrichtet in Santa Fe und Australien und gilt als Pionierin im Bereich Bewegungstherapien und Trauma. 2010 erhielt sie den ADTA Outstanding Achievement Award für ihre therapeutische Arbeit mit Überlebenden von Vertreibung, Gewalt, Krieg, Folter und Naturkatastrophen. Darüber hinaus ist sie anerkannte Psychotherapeutin, Körperarbeits-Praktikerin, Craniosacral-Therapeutin und setzt sich mit großem Engagement für humanitäre Belange ein.
Amber blickt auf eine nahezu dreißigjährige Erfahrung als Praktizierende und Lehrende verschiedener Methoden zur Förderung des Wohlbefindens zurück; ihr Unterricht verbindet diesen vielfältigen somatischen Hintergrund mit langjährigen Studien bei Heilkundigen in Haiti, Lappland und Australien, einem offenen Herzen und einem neugierigen Geist. 

Lauschen. Verbinden. Weben. Stimme

In dieser Session lade ich die TeilnehmerInnen ein, sich über körperliches Gewahrsein mit dem inneren wie äusseren Horchen, dem Lauschen zu verbinden und darüber mit der eigenen Stimme und den anderen Stimmen im Raum in Kontakt zu gehen. Nach dem Eintauchen in die eigene Wahrnehmung folgen wir einem offenen Prozess des Verwebens der Stimmen im Raum.

Sonntag

11:00 -12:30

Walli Höfinger

Walli Höfinger ist eine österreichische Performancekünstlerin, Stimmperformerin und Roy Hart Stimmlehrerin und lebt und arbeitet in Berlin. Sie arbeitet sowohl solistisch als auch in verschiedenen Formationen mit Künstlerinnen anderer Sparten in interdisziplinären Performanceprojekten zusammen. Sie studierte ursprünglich "Neue Künstlerische Medien" mit Schwerpunkt Performance bei Ulrike Rosenbach, parallel folgte der Quereinstieg in den zeitgenössischen Tanz. Seit 1996 entwickelt sie eigene Performances mit Bewegung/Luftakrobatik, Videoinstallationen, Komposition und Stimme. Sie unterrichtet regelmäßig Stimmworkshops in Deutschland und anderen europäischen Ländern, gibt Stimmcoaching für Projekte sowie Einzelunterricht in Berlin. Seit 2009 ist sie zertifizierte Roy Hart Stimmlehrerin am Roy Hart Center (Malérargues, Frankreich).

Von der Empfindung zur Erinnerung

Körperliche Empfindung als Ausgangsort für von Erinnerung inspirierte Bewegung. Die Reise hin zur Suche nach dem gestischen Ausdruck und dem Tanz des inneren Gedächtnisses beginnt mit Bewegung, die sich speist aus auf den Körper bezogenen Bildern. Indem wir unsere Aufmerksamkeit auf Empfindung und Bewegung richten, eröffnet sich ein Raum, der uns neue, unzensierte Bewegung entdecken lässt, voller Information und reich an Offenbarungen. Dieser innere Kontext begleitet unseren Weg im Tanz zwischen kollektivem und individuellem Gedächtnis.

Sonntag

11:00 - 12:30

Batyah Schachter

Batyah Schachter – Tänzerin/Choreografin. Studium am SNDO (Abschluss 1989). Neben Soloarbeiten Zusammenarbeit mit Musiker_innen und Tänzer_innen in improvisierten Performances. Bühnenauftritte in Israel, Europa und den USA. Fakultätsmitglied an der Jerusalem Academy of Music and Dance. Autorisierte Lehrerin für Continuum Movement. Doktoratsstudentin an der Hebrew University zum Thema altorientalische Bewegungsdarbietungen. Ihre Artikel zu diesem Thema erschienen in Europa und Israel.

Dignity and Crisis

Dignity and Crisis: Dancing the Gospel of Doom

 

practice//discussion//sharing

 

Der Öko-Philosoph Edgar Morin (1999) bietet  uns ein "Evangelium des Untergangs"  an,  welches systemische Veränderung, Entwicklung und Zusammenbruch anerkennt,  als mögliche Quelle von Kreativität, Lernen und Veränderung an - zur Überwindung der "Krise der Zukunft". Wie integrieren wir solche Verletzlichkeit in unseren Bewegungspraktiken? Wie wir konstruieren eine "Wiederherstellung der Menschenwürde" welche Moshe Feldenkrais (2005) als Praxis der Selbst-Pflege und Sozialer-Reparatur anbietet,  in unserem somatischen Umgang mit uns selbst und Anderen in Zeiten der Krise?.

Sonntag

13:00 - 14:30

Thomas Kampe

Thomas Kampe (PhD) arbeit seit  über als 30 Jahren international als Künstler und Pädagoge. Er ist Senior Lecturer für Bewegung für Schauspieler an der Bath Spa University. Thomas hat 13 Jahre lang mit der Holocaust-Überlebenden und Ausdruckstanz-Choreographin Hilde Holger(1905-2001) in London gearbeitet. Seine akademisch-praktische Forschung untersucht emanzipatorische Dimensionen somatischer Praktiken.   Neuere Veröffentlichungen sind ‘The Art of Making Choices: The Feldenkrais Method as a Soma-Critique’ (Triarchy 2015) und ‘Eros and Inquiry – The Feldenkrais Method as a Complex Resource’ (Taylor & Francis 2015).

Streetlife

Dieser Workshop verfrachtet Somatics & Kollektivität nach draußen! Auf einem kollektiven Spaziergang praktizieren wir Aufmerksamkeits-, Wahrnehmungs- und Bewegungsexperimente. Während wir uns auf unsere körperlichen Empfindungen beziehen, sind wir gleichzeitig eingebettet in die Gruppe und in die Umgebung. Die Trennung von Innen und Außen könnte sich in der Erfahrung des Augenblicks lockern, was Möglichkeiten für andere Arten von Verbunden-Sein öffnen könnte.

Sonntag

13:00 - 14:30

Katja Münker

Tänzerin/Choreografin/Feldenkrais-Practitioner/Bergwanderführerin

Ausgebildet als Physiotherapeutin, Studium und Praxis in Zeitgenössischem Tanz, (Kontakt-) Improvisation und Instant Composition. Langjährige Erfahrung in diversen somatischen Praktiken und Ausbildung in Feldenkrais-Methode. Künstlerische Projekte und Forschung  mit dem Schwerpunkt  der Vernetzung von choreografischen und somatischen Praktiken sowie zum Thema Gehen. Regelmäßige Unterrichtstätigkeit, Konferenzbeiträge und Publikationen. Kollaborationen u.a. mit AREAL_artistic research lab Berlin und kuratierendes Team-Mitglied der Somatischen Akademie Berlin.

Imagination

Ein wichtiger Inhalt von Minako’s Werk ist dabei die Arbeit mit Imagination. Wenn wir die immer fortlaufenden Imaginationen unseres Geistes annehmen, nähren sie unseren Tanz. Sie werden dem Körper zu ungeahnten Bewegungen verhelfen und überraschende Impulse geben.

Sonntag

13:00 - 14:30

Minako Seki

Tänzerin, Choreografin und Lehrerin, Gründerin der Minako Seki Company. Die in Japan geborene Minako Seki wohnt und arbeitet seit 1986 in Berlin. Ihre einzigartige Kompositionsmethode und kreativen Zugang wurden weltweit anerkannt durch Einladungen in wichtigen Festivals, wie zum Beispiel das Grec Festival und Temporada Alta in Spanien oder das Fi Butoh Festival in Chile. Ihre Methode unterrichtete sie in zahlreichen Workshops und Meisterklassen weltweit, wie in der Tanz Fabrik in Berlin oder der Dimitri Schule in der Schweiz.

Energy Breast Feeding

Nach einem performance score von Antonija Livingstone werden wir hier eine einfache, intime, energieausrauschende Choreographie lernen und zusammen praktizieren.

Sonntag

16:00 - 17:30

Peter Pleyer

Peter Pleyer studierte am European Dance Development Centre (EDDC) in Arnheim. Er arbeitete als Tänzer und choreografischer Assistent mit Yoshiko Chuma und Mark Tompkins. Seit 2000 lebt er in Berlin. Von 2007 bis 2014 war er künstlerischer Leiter der Tanztage Berlin. Er unterrichtet international und arbeitet als Choreograf und Performer sowie als Dramaturg und Coach. Seit der Gründung von Body IQ 2014 ist er  regelmässiger Workshopleiter für Contact Improvisation, fake healing und andere body-art-practices.

Somatic Yoga

Wir verbinden die traditionellen Gestaltungen und Formen des Yoga - asanas - in eine gleichmässig fliessende Abfolge - flows . Ein kontinuierlicher Wandel des Werdens und Vergehens. Dann verlangsamen wir mehr, figurieren und entfalten geschmeidig den Weg ins asana hinein und hinaus und tauchen ein - in und mit der Gestalt - in die bewegte Tiefe des Leibes, der diese Gestalt einst pulsierend hervorgebracht hat.

Sonntag

16:00 - 17:30

Marion Evers

M.A. Theater-, Sprach- und Politikwissenschaften, Regie, Yogalehrerin und Moderatorin des BDY/EYU, Triyoga Lehrerin. Sie ist Gründerin der Somatischen Akademie Berlin und des Zentrums für Yoga und Stimme. Ihr Hauptinteresse gilt dem Feld der somatischen Praktiken sowie Leib & Stimme in den Schnittstellen von Kunst, Heilkunst und Wissenschaft.

Individual / Collective Empathy

Connecting to our bodies we will inquire about our momentary physical and emotional desire. Connecting to the "body" of the room we will tune into our perception of the combined somatic and emotional desire  present / generated in this room. While playing with engaging and dis-engaging from this perceived context, we explore if or how the actions streaming from our own somatic/emotional desires are affected. Those actions are invited to come to live within a self-organizing open space structure.

Sonntag

16:00 - 17:30

Kai Ehrhardt

Kai Ehrhardt ist Atempädagoge nach Prof. Ilse Middendorf, Continuum Lehrer nach Emilie Conrad, Heilpraktiker für Psychotherapie und Mitgründer der Somatischen Akademie Berlin. Er entwickelte den Ansatz «Authentic Eros» zum Thema Sexualität und Partnerschaft und kuratiert das STRETCH und das BODY IQ Festival. Kai ist davon überzeugt, dass Körperwahrnehmung und ein erweitertes Verständnis von Eros entscheidende Elemente hin zu einer integralen und nachhaltigen Lebensweise sind. Seit 2002 gibt er Seminare, Workshops und Trainings in Europa und den USA.

Gruppendynamik des Begehrens

Obwohl es viele Vorurteile, Unsicherheiten und Fantasien zu Intimität zwischen mehr als zwei Menschen gibt, behauptet auch ein kultureller Mythos, daß dieser Zustand nur zwischen zwei Menschen alleine existieren kann.

Diese Klasse erforscht die Dynamik kollektiven Begehrens, und behandelt dabei Bewusstsein, Akzeptanz, und Artikulation persönlicher Grenzen, die Beziehung des einzelnen Menschen zur Gruppe, und die Idee von Freude als ein Weg zur Verkörperung.

Sonntag

18:00 - 19:30

David Bloom

David Bloom ist Choreograph, Tänzer, Lehrer, Filmemacher, Bodyworker, Pianist, Vater, und Teesammler, geboren in einer New Yorker Familie in Heidelberg.  Tanzausbildung hauptsächlich an der HfMDK Frankfurt, Abschluss im Studiengang M.A. Choreographie am HZT Berlin, konzentriert sich aktuell hauptsächlich auf seine eigene Arbeit.  DanceWEB-Stipendiat 2012, kehrte 2015 und 2016 als Dozent zum ImPulsTanz-Festival in Wien zurück.

Embody Peace

Guidance is given in how to become an embodied educator who is able to take creative action.

Sunday

18:00 -19:30

Martha Eddy

Dr. Martha Eddy is the author of Mindful Movement - the Evolution of the Somatic Arts and Conscious Action (Intellect Press) and The Role of Physical Activity in Educational Violence Prevention for Youth along with dozens of articles on conflict resolution, neuro-motor development, somatic movement and its many brances - eco-somatics, somatic dance, somatic fitness, somatics and spirituality. She currently teaches at Princeton University and the State University of New York.  Her Dynamic Embodiment program will be in Europe in 2018. 
 

Der Körper und ein Georgisches Lied

In unserer traditionellen westlichen Chorkultur spielt unser Körper eine untergeordnete Rolle. Der Körper/er ist verschwunden hinter der Melodieführung, Klangvorstellungen und mentalen Konzepten von richtig und falsch. Was passiert, wenn unser Körpers ein Hauptfokus wird, während wir ein neues Lied lernen und singen? Was macht dies mit dir selber, was macht es mit der Gesamtgruppe? Wie wirkt es sich aus auf die Lebendigkeit der Musik? Wir werden ein mehrstimmiges, georgisches Lied singen.

Sonntag

18:00 -19:30

Mareike Andersen

Mareike Andersen: nach Studium und Theaterarbeit arbeitet sie seit 24 Jahren als selbstständig als Gesangs- und Instrumentallehren in Berlin und am Meer. Aus dieser Praxis, sowie eigenen musikalische Erfahrungen und Forschungsprojekten entstand ihre Arbeit aus Körper, Stimme und dem "unbeabsichtigten Moment "(Prozessarbeit P.O.P. Mindell/Arye). Es entstanden u.a. Konzert-und Chorprojekte, die Arbeit mit Improvisation, Bewegung und der Natur. Der Körper ist für sie ein entscheidender Schlüssel in die Lebendigkeit der Stimme und der Musik. 

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